
Als ich das Apple Event angeschaut habe und Apple das neue M1 MacBook Air vorgestellt hat, dachte ich mir, dass das mein neuer Computer werden könnte. Und so war es auch! Als es zu mir nach Hause kam, habe ich es rundherum getestet und kann heute stolz sagen, dass dieses MacBook Air eine erstaunlich gute Preisleistung hat und dass es einer der besten Laptops ist, die man kriegen kann! Schon das Packet, was man bekommt ist wirklich gut überdacht worden: Sehr gutes Display, schöne Scherenmechanismus-Tastatur, das beste Trackpad auf dem Markt, eine wirklich gute Performance für so ein dünnes Notebook und wie schon gesagt, dass es ungewöhnlich dünn ist und nicht mal einen aktiven kühler besitzt, weil der M1 Prozessor sehr Wärme und Energie Effizient hat, somit überholt das Air alle MacBook Pro 16" Modelle und bleibt dennoch ein MacBook Air!
Design:
Das MacBook Air hatte leider zum Event kein neues Design erhalten, doch das Design ist immer noch sehr modern und zeitlos für 2021.
Hier aber nochmal die Beschreibung:
Von der Hinterseite zur Vorderseite (siehe Hintergrundbild) wird das MacBook Air immer dünner. Die dickste Stelle ist etwas dicker als das MacBook Pro, da die Tastatur für Schreiberlinge etwas entgegen kommt, damit man noch bequemer Schreiben kann.
Wenn man das MacBook aufklappt, schaut ein sehr schönes Retina display einem entgegen, welches eine brillante Auflösung hat und einen sehr großen Farbraum besitzt. Die Displayränder kommen mir aber dafür etwas zu dick vor und kann dies nicht nachvollziehen, warum man nicht die Ränder wie beim 16" MacBook Pro dünn machen konnte. Auch leider berührt man das Display immer, wenn man das MacBook aufklappt, deshalb finde ich es einfach nur lächerlich, wie iMac Nutzer ein Mikrofasertuch für die Displayreinigung mitgeliefert bekommen und MacBook Nutzer nicht, obwohl diese es doch Nötiger haben! Doch nun weiter dem Text. Darunter findet man eine Scherenmechanismus-Tastatur, welches sich sehr bequem beim Tippen anfühlt und eine Hintergrund hat. Aber leider zieht diese Tastatur Staub an, nicht nur auf der Tastatur, sondern auch unter der Tastatur. Unter der Tastatur befindet sich ein Apple Force touch Trackpad, welches das beste auf dem Markt ist. Es funktioniert perfekt mit MacOS und hat eine sehr gute Handerkennung, wenn man beim Tippen drauf kommt. Das Trackpad lässt sich nicht eindrücken, sondern erkennt das Gewicht und den Finger und gibt dann mit einem magnetischen Vibrator (Taptic Engine) einen Feedback, welches sich aber so anfühlt, als ob man das Trackpad aber eindrücken würde.
Neben der Tastatur an den Seiten befinden sich sehr schön klingende Lautsprecher, welche im Gegensatz zu anderen Notebooks schon Spaß machen!
An der Linken Seite von Außen befinden sich zwei Thunderbolt/ USB 4 Ports, welche die selben Angaben wie Thunderbolt 3 haben. Doch viele können nicht sehr viel damit anfangen, da sie vielleicht noch mit älteren Ports arbeiten. An der rechten Seite befindet sich ein Kopfhörer-Klinkenanschluss (3,5mm), zum Glück!
Die Performance:
Die Performance ist einfach nur WOW! Allgemein, wenn man Apps öffnet, sind diese direkt offen (Ausnahmen bilden Apps beim ersten Start, die über Rosetta 2 laufen und noch nicht angepasst wurden, aber nach der Übersetzung sehr schnell starten). Auch Grafisch hat das MacBook Air mit dem M1 Chip einiges drauf: Zum Beispiel konnte ich mein 8K intro noch flüssig bei 25 Bilder pro Sekunde abspielen lassen. Beim Intel iMac 21,5 Zoll war dies nicht der Fall. Und auch das Schneiden und abspielen von nicht-gerenderten Dateien ist sehr einfach. Eigentlich kommen die Grenzen erst bei extremen Gamingeinstellungen.
Wärmeentwicklung:
Das MacBook Air wird nicht heiß und deshalb hat es auch keine Lüfter. Erst nur bei extremen Umständen, welche lange Zeit (30 Min.) das MacBook belasten, drosselt der M1 Prozessor etwas herunter (max. 15%). Wenn man Intel Macs vergleicht, dann kann man sich nur kaputtlachen: Das MacBook Pro 16" kann schon nach einigen Minuten Vollbelastung schon richtig heiß werden und die Lüfter drehen so richtig auf und die Performance wird auf die ca. die Hälfte gedrosselt. Und die Leistung der Intel Macs ist nicht so gut wie die M1 Macs.
Wer genaues über den M1 Chip erfahren will, kann gerne das Video von Valentin Möller schauen:
Die Wahrheit über den Apple M1 - Valentin Möller
Batterielaufzeit:
Die Batterielaufzeit ist echt gut. Man Schaft nun 18 Stunden laut angäbe und es stimmt auch. Man brauch sich zum ersten Mal nicht über die Akkulaufzeit Sorgen zu machen. Doch das liegt nicht daran, dass Apple die Akkukapazität erhöht hatte, denn das haben sie nicht getan, sondern der M1 Prozessor benötigt weniger als die hälfte Energie als bei den Intelchips. Das liegt an der Prozessor Architektur ARM. ^Weitere Infos bei dem Video von Valentin Möller^.
Software:
Ich hätte kein MacBook Air gekauft, wenn die Software nicht unfassbar gut wär! Das neueste Betriebssystem macOS Big Sur sieht nicht nur schön aus, sondern hat neue Funktionen. Doch alles nacheinander:
1. Schnittprogramme:
macOS Big Sur oder generell MacOS bietet von Haus aus 4 Haupt-Schnitt- und Produktionsprogrammen: iMovie (kostenloses, umfangreiches und einfachbedienendes 4K Videoschnittprogramm), FinalCut Pro (Das erweiterte kostenpflichtige Schnittprogramm für professionelle Contentcreator und Filmmaker) ; GarageBand (kostenloses und umfangreiches Musikproduktionsprogramm) und zu guter letzt Logic Pro (das selbe Musikprogramm, doch aber mit Plugins und allem wichtigem oder erweiterterem Kram {Kostenpflichtig}). Hauptsächlich verwende ich iMovie und ich muss sagen, dass ich noch nie so einfach geschnitten habe. Doch ich verwende gerade in der Testphase Final cut und man muss sich zwar da ein bissl einleben, doch dann kann man es gut benutzen und es werden einem neue Möglichkeiten geboten.
2. Updategarantie:
Macs halten irrsinnig lange, weil die Software bis zu 10 Jahre aktualisiert werden kann und auch danach funktioniert alles noch sehr flüssig.
3. -iWork Apps:
Pages, Keynote und Numbers sind sowie Word, PowerPoint und Excel. Sie müssen nicht wie bei Windows extra dazu gekauft werden, sondern sind schon mit macOS Big Sur im Gesamtpaket enthalten und können vom Mac-App Store heruntergeladen werden. Sie haben fast alle Funktionen wie Microsoft Office, doch es fällt auf, dass alles aufgeräumter wirkt.
Zum Thema Apple Design...
4. Design:
Bevor ich ein Mac hatte, musste ich mit Windows arbeiten. Zu diesem Zeitpunkt kannte ich nur Windows und fand es schön, so wie es ist. Doch als ich zum Mac gewechselt bin, fand ich macOS Catalina (2019 Software) schon schöner, doch nicht sehr viel schöner. Doch als macOS Big Sur rauskam, musste ich mir eine kneifen, um zu begreifen, was ich da sah. Alles, wirklich alles war neu designt worden. Ab diesem Zeitpunkt finde ich Windows sehr unschön und macOS Catalina etwas alt.
Hier mal paar Bilder vom Desktop:
macOS Big Sur :
macOS Catalina (Quelle Wikipedia):
Und zu guter letzt Windows(Quelle Wikipedia):
Nun mal Bilder von Apps:
macOS Big Sur (hier zu beachten ist der neue Control Center Oben Rechts):
macOS Catalina:
Zu Windows 10 konnte ich leider keine Bilder mit geöffneten Fenstern finden:(
Ihr seht, dass bei macOS Big Sur alles schön abgerundet ist und deshalb so sehr modern aussieht. macOS Catalina sieht auch nicht hässlich aus, aber es macht nicht so viel spaß wie macOS Big Sur. Windows hingegen könnte ich sogar designen, so wie es aussieht. Ich finde das design nicht hässlich, aber ich finde es zu Eckig.
5. Anpassung von Hard- und Software:
Es ist vielen aufgefallen, dass das MacBook sehr flüssig und ohne welche ruckeln läuft, sowohl das Display an geht, bevor das MacBook komplett aufgeklappt worden ist. Das liegt daran, dass macOS Big Sur für die Hardware optimiert wurde und somit Die Hardware nochmal stärker macht als sie eigentlich ist. Deshalb können auch sehr alte Macs ohne Probleme arbeiten, auch schon, wenn die Updategarantie abgelaufen ist. Mit dem M1 Chip hat sich dies sogar noch gesteigert.
Die Batterielaufzeit:
Die Batterielaufzeit ist erstaunlich gut. 18 Stunden gibt Apple offiziell an. Und es stimmt. An einem komplett normalen Tag mit Homeschooling, Videoschnitt, YouTube, usw... komme ich locker an die 18 Stunden Batterielaufzeit, außer man zockt performante Spiele, dann kann die sich die Akkulaufzeit schon etwas verkürzen. Aber es wurde keine Akkus eigentlich hinzugefügt, deshalb stellt man sich die Frage: Warum ist die Akkulaufzeit gestiegen, ohne das die Akkukapazität zugenommen hat? Das liegt mal wieder am M1 Chip. Der M1 Prozessor kann wegen seiner ARM Architektur die selbe Leistung eines Intelchips mit nur 1/4 eines Intel Chips-Energiebedarf rechnen. Das ist also eindeutig ein riesiges Pluspunkt für Leute, die lange mit Batterie arbeiten wollen. Aber es ist auch ein Pluspunkt für Leute, die zum Beispiel 10 Stunden gearbeitet haben, aber dann vergessen haben zu laden, da das MacBook Air dann immer ca. auf der hälfte des Akkustandes ist und die Leute dann ohne Probleme weiterarbeiten können. Es ist auch schon mal gut möglich, dass Schreiberlinge zum Beispiel eine ganze Woche durchmachen können.
Fazit:
Das MacBook Air ist ein sehr gutes Laptop, man könnte meinen, dass es sogar das beste Laptop ist. Es hat eine erstaunliche Leistung, hat ein gutes Display, hat zum Glück wieder die gute alte Scherenmechanismustastatur, hat das beste Trackpad auf dem Markt, hat eine erstaunliche Akkulaufzeit und eine geile Software. Und wegen diesen genannten Punkten hat das MacBook nicht nur eine sehr gute Preisleistung, sondern wird auch jedem Spaß machen. Für wem ist aber nun dieses MacBook Air geeignet? Es ist für jeden geeignet, bis auf Gamer, da das App Store immer noch eine lächerlich kleine Auswahl an Spielen hat. Man bekommt hier ein Gesamtpaket aus Software und Hardware, die perfekt aufeinander bestimmt ist und niemandem ein Problem machen sollte. Für Schreiberlinge wird die Tastatur gut sein, für Fotografen & Videocreators die Performance und das Display und das Akku und eigentlich für andere diese Punkte auch. Nur Windows Nutzer müssen sich noch kurz gedulden, da Microsoft noch nicht die ARM Version von Windows herausgebracht haben (nein ARM Windows für Parallels Desktop auf M1 Mac ist noch nicht ausgereift und viele Standart Apps funktionieren noch nicht stürzen ab). Wer also nicht von diesem MacBook angetan ist, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Und nein der Preis ist nicht überteuert! Es ist sogar sehr passend. Ich habe es jetzt einige Monate lang verwendet und finde es toll!




